Wir, Britta und Ernst-Heinrich Ahl, bewirtschaften das Weingut Margaretenhof bereits in der fünften Generation. Unsere Kinder Tobias (geb.1992) und Wibke (geb. 1994) sind auch mit Leib und Seele dabei. Britta (gelernte PTA) kümmert sich um Büro, Kundenbetreuung und organisiert unsere Weinfeste. Ernst-Heinrich (Dipl-Ing FH Weinbau und Oenologie) betreut Weinberge und Keller.
Wir bewirtschaften etwas mehr als 8 ha Rebfläche in Osthofen und Westhofen. Auf dieser Fläche stehen gut 40.000 Rebstöcke, die wir alle "persönlich" kennen, da wir als typischer Familienbetrieb alle Arbeiten von der Pflanzung der Rebe bis zum Wein in der Flasche selbst ausführen. Von diesen 40.000 Rebstöcken ernten wir in einem normalen Jahr gut 60.000 l Wein, die in unserem Keller ausgebaut und zum größten Teil über die Flasche vermarktet werden.
Äußerste Priorität hat die Erzeugung gesunder Trauben, bei moderatem Ertrag - denn nur wenn die Rebstöcke nicht zu stark belastet werden bringen sie optimale Qualitäten. Der Weinausbau ist ganz darauf abgestimmt die feinen Fruchtaromen der verschiedenen Rebsorten zu erhalten. Nach schonender Kelterung folgt eine scharfe Mostvorklärung (durch Flotation) sowie eine kontrollierte Vergärung. Unsere Rotweine werden alle auf der Maische vergoren, durchlaufen einen biologischen Säureabbau (das macht sie so bekömmlich) und reifen in Holzfässern.
Barrique-Ausbau ist seit 1989 ein Thema. Die besten Rotweine eines Jahrgangs reifen mindestens ein Jahr in neuen Barrique-Fässern aus Allier oder Limousin-Eiche. Die feinen Toast-Aromen und die Tannine (Holzinhaltsstoffe) des Eichenholzes teilen sich während der Lagerung dem Wein mit und verschmelzen mit den Aromen des Weines zu einem harmonischen Endprodukt. Hohe Auszeichnungen bei der Landesweinprämierung dokumentieren die gute Qualität unserer Barrique-Rotweine.
Bei den Weissen beschränkt sich der Barrique-Ausbau auf die Burgundersorten, insbesondere Grauburgunder und Chardonnay reifen in den kleinen Fässern. Voraussetzung ist allerdings ein Erntemostgewicht von mindestens 100° Öchsle um kräftige, vollmundige Weine zu erzeugen, bei denen die Barrique-Note eingebunden ist und nicht als "Holzgeschmack" im Vordergrund steht.








